Tanja Holzapfel, BSc

arbeitet seit 2012 bei pro mente OÖ in der Arbeitsassistenz. Im März 2019  hat sie die Teamleitung  der Arbeitsassistenz übernommen. 

Bild: pro mente OÖ

Wie sieht ein Arbeitstag bei dir aus, was sind deine Aufgaben?

Ich unterstütze Menschen mit psychosozialen Problemen bei der Erhaltung oder bei der Suche eines Arbeitsplatzes. Außerdem habe ich viel Kontakt zu anderen sozialen, medizinischen, fördernden Stellen aber auch zu Betrieben, wenn es um die Erhaltung des Arbeitsplatzes geht.

Seit März diesen Jahres habe ich die Leitung des 20-köpfigen Arbeitsassistenz-Teams an 11 Standorten über, was meinen Arbeitsalltag nochmal bunter und recht umfassend ausfüllt. Die jahrelange Erfahrung als Stellvertreterin kommt mir dabei natürlich sehr zugute.

Warum hast du dich für einen Sozialberuf entschieden?

Für mich ist ein Sozialberuf sinnstiftend. Es macht Spaß, im Team zu arbeiten und Menschen zu helfen.

Welche Ausbildung hast du gemacht?

Ursprünglich habe ich Speditionskauffrau gelernt. Anschließend habe ich nach der Fachsozialbetreuerinnen Ausbildung viele Jahre in der Pflege gearbeitet und gleichzeitig Sozialwirtschaft studiert.

Was sollte man für deinen Job mitbringen?

Da gibt es einige Dinge: Bodenständigkeit, Empathie, Berufserfahrung aus (am besten) mehreren Branchen und EDV- Kenntnisse. Ein B-Führerschein ist auch sehr nützlich.

Was sind die Herausforderungen in deinem Beruf?

Um die Beratung optimal durchführen zu können, muss ich in Bezug auf Sozialpolitik und/oder auch rechtlichen Neuerungen/Änderungen immer „ up-to-date“ sein, mich weiterbilden und viel im psychosozialen Bereich recherchieren.

Was sind die Highlights in deiner Arbeit?

Zu sehen, dass die Arbeit die ich mache, Sinn macht. Zum Beispiel, wenn eine Person mit psychischen Belastungen nach vielen Bewerbungsversuchen eine passende Tätigkeit findet oder bei erfolgreichen Interventionsgesprächen mit Betrieben, dann macht mich das glücklich. Und natürlich schätze ich auch die Arbeit im multiprofessionellen Team!

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